Schlossgarten in Schwetzingen

Orangerie

Orangerie mit Kanälen


Die Orangerie ist das älteste von Pigage entworfene Bauwerk des Schwetzinger Schlossgartens. Sie wurde vermutlich im Jahre 1763 fertiggestellt und befindet sich im nordöstlichen Teil des Garten, in der Nähe des Apollotempels.

Orangerie

Eingangsportal

Baumarkaden begrenzen das Parterre   Wasserkanäle begrenzen das Parterre


Zumeist diente die Orangerie der Unterbringung der exotischen Pflanzen im Winter. Schon zu Zeiten des Bauherrn, Kurfürst Carl Theodor von der Pfalz und später auch von Bayern, zierten Pflanzen von fernen Ländern - Blumen, Bäume, Palmen - den Schlossgarten auf besondere Weise.

Das Orangeriegebäude enthielt ursprünglich auch Gärtnerwohnungen. Östlich wurde in Glashaus angebaut - ein Novum jener Zeit.

Die Orangerie besteht aus drei Teilen: Dem Orangeriegebäude, dem Parterre davor, der im Vergleich zum umliegenden Terrain leicht erniedrigt ist, und dem Boskett.



Die Orangerie beherbergt heute eine permanente Ausstellung, in der man Historisches zu Gartenbau und Bauhandwerk erfahren kann. Ebenso sind hier die Originalplastiken des Schwetzinger Schlossgartens untergebracht. Auf diese Weise schützt man die wertvollen Statuen vor Verwitterung und Umweltbelastungen.

goldenes Tor neben Orangerie

Museum mit Original-Plastiken