Schlossgarten in Schwetzingen

Minerva-Tempel

Minerva-Tempel hinter Laubengang


Eine zwischen Bäumen und Sträuchern versteckte Idylle: Der Minerva-Tempel ist wie die Moschee eine Abbildung antiker Architektur. Der Minerva-Tempel ist der altitalienischen Göttin des Handwerks und der Künste gewidmet.

Tempel mit kleinem Brunnen

Statue der Minerva   Tempel Seitenansicht

Laubengang gegenüber Minerva-Tempel

Minerva - das römische Pendant zur griechischen Weisheitsgöttin Pallas Athene - ist der um 1773 fertiggestellten Tempel gewidmet.

Die Statue des italienisch-belgischen Bildhauers Gabriel Grupello (1644 - 1730) war ursprünglich von Düsseldorf nach Schwetzingen gebracht worden, wo Peter Anton von Verschaffelt (1710 - 1793) sie restaurierte.

Wer war Minerva? Sie hatte mit Neptun um den Besitz Attikas gekämpft. Sieger sollte derjenige sein, der dem Land die wertvollsten Geschenke brachte. Poseidon liess daraufhin mit einem Hieb seines Dreispitzes eine Quelle auf der Akropolis entspringen, Athene jedoch pflanzte den ersten Ölbaum - und siegte damit.


Das Janus-Gesicht im Barock: Gegensätze, Licht und Schatten. Eine Szene mit der Göttin Minerva schmückt das Portal; ein böser Dämon bewacht den finsteren Eingang der Rückseite.

 


Tempelvorderseite mit Allegorie
Szene mit Göttin Minerva
Böser Geist auf Rückseite
Tempelrückseite